Mediterrane Pflanzen und Gärten

Thomas Gerber von Toskanagarten bringt eine der beliebtesten Regionen Italiens nach Schloss Wolfsgarten und ins heimische Grün. Der studierte Gartenbauer verlor während seiner Zeit an der Hochschule Weihenstephan sein Herz an mediterrane Pflanzen. Passend zum Sonderthema stellt er die Frage „Come si fa?“ – was geht und was geht nicht in deutschen Gärten? Was ist winterhart und frostfest? Entscheidend ist dabei das „Gewusst wie“. In seinem Vortrag mit dem Titel „Italien in Töpfen“ stellt Gerber am Gartenfest-Samstag (15. September) um 14 Uhr an seinem Stand ausgewählte Obst-, Nutz- und Formgehölze vor und erklärt die Eignung von originaler Impruneta-Terracotta für den mediterranen Topfgarten. (Stand P 11)

 

Daniel Kremer präsentiert sich zum ersten Mal auf dem Fürstlichen Gartenfest. Der staatlich geprüfte Garten- und Landschaftsbautechniker leitet im familieneigenen Unternehmen den Bereich Gartengestaltung. Gegründet wurde die Firma, die auch eine Baumschule umfasst, bereits 1923. Auf dem Fürstlichen Gartenfest zeigt Kremer einen Garten im mediterranen Stil. Immergrüne Gehölze und schirmförmig geschnittene Kiefern sowie eine Pergola aus Tropenholz erinnern ebenso an den sonnigen Süden wie der Travertin, ein italienischer Naturstein, der für Treppenstufen und Mauern genutzt wird. Im Zentrum des Standes steht ein türkisfarbener Pool – wer fühlt sich da nicht ganz wie im Urlaub in Italien? (Stand P 45)

 

Der Palmengarten Frankfurt präsentiert passend zum Sonderthema „Italien zu Gast“ eine Auswahl seiner großen Sammlung an Zitruspflanzen. Darüber hinaus wird das engagierte Team um Kustodin Dr. Hilke Steinecke und Zitrusfachmann Alexander Becker mit Hilfe von Kübelpflanzen wie Oliven und Palmen sowie mit mediterranen Pflanzen und Kräutern ein Stück Italien auf das Gartenfest-Gelände bringen. Für die herausragende Standgestaltung ist der Palmengarten Frankfurt bereits mehrfach mit Pressepreisen des Fürstlichen Gartenfestes ausgezeichnet worden. (Stand A 06)

 

Claudia Peselmann von den Bad Homburger Baumschulen lässt sich immer etwas Passendes zum Sonderthema einfallen: In diesem Jahr arbeitet sie mit kleinen Tuffsteinmauern. Dieser Stein ist typisch für die Toskana, begegnet einem aber in ganz Italien. Toskana-Zypressen und Koniferenspiralen werden ergänzt durch Topiary-Figuren. Die in Formschnitt gebrachten Gehölze sind auch in Italien sehr beliebt. Kleine Akzente am Stand setzen Metallgerüste in Rost- und Pulveroptik, die als Rankhilfen oder zur Aufhängung von Gartenaccessoires genutzt werden können. Herbstblühende Gehölze, Stauden und hier und da vielleicht eine Lagerströmia, ein typisches mediterranes Gewächs mit schöner Blüte, schaffen italienisches Ambiente. (Stand T 06)

 

Roßkopf Garten + Landschaftsbau aus Frankfurt ist seit mehr als 10 Jahren auf dem Fürstlichen Gartenfest zu finden. In diesem Jahr steht die Präsentation natürlich ganz im Zeichen von Italien. Die Entscheidung fiel schwer: Ein Garten mit landestypischen Gestaltungselementen und entsprechender Pflanzenauswahl sollte es sein, aber das Team um Boris Roßkopf schwankte zwischen einem edlen, italienischen Villengarten mit geraden Wegen und Beeten, unterschiedlichen Heckenelementen und kunstvoll geschnittenen Pflanzenfiguren und einem eher rustikal anmutenden, toskanischen Landhausgarten mit mediterraner Kräuterwelt. Lassen Sie sich überraschen, welcher Garten umgesetzt wurde. (Stand P 50)

 

Dr. Heinrich Niewöhner, vielfacher Botanik- und Landgraf-von-Hessen-Preisträger der Fürstlichen Gartenfeste, bietet innerhalb seines Sortiments an Spezialitäten und Raritäten der Pflanzenwelt etliche alpine Pflanzen: im Bereich der Zwiebel- und Knollengewächse aus den italienischen Alpen u. a. Alpenveilchen, Krokus, Hundszahnlilie, Narzisse, Tulpe und Schneeglöckchen. Auf dem Fürstlichen Gartenfest hat er aber auch voll bzw. bedingt winterharte Stauden und Zwerggehölze im Angebot wie z. B. Alpenglöckchen, Edelweiß, Enzian, Mauerpfeffer, Steinbrech, Silberdistel und Seidelbast.  (Stand P 66)